Bienen

»Platz drei der wichtigsten Nutztiere der Welt«

"Honigbienen sind großartige Tiere. Sie leben im Sommer in einem Volk von circa 60.000 Arbeitsbienen, 2.000 bis 3.000 Drohnen und einer Königin auf kleiner Fläche in ihrem Bienenstock. Wenn es kälter wird, lässt die Brutpflege nach und die Anzahl der Bienen geht deshalb auf circa 30.000 Tiere zurück. Diese verbringen die kalte Jahreszeit in Winterruhe im Stock, sparen dort durch relative Bewegungslosigkeit und dem Aneinanderhaften in einer Art Kugel Energie und können so auch niedrige Temperaturen gut überstehen und mit Beginn des Frühlings wieder ausfliegen. (...)
Wenn eine gute Nektarquelle gefunden ist, können Bienen sich deren Lage im Verhältnis zur Sonne und zum Stock merken und diese Information den anderen Bienen erstaunlich präzise mitteilen. Das geschieht über Tanzformationen, die für die Bienen das sind, was für den Menschen das Sprechen ist. (...)
Für die Natur sind die Bienen hauptsächlich deshalb so wichtig, weil sie ungeheure Mengen an Pflanzen bestäuben können. Von den heimischen Nutz- und Wildpflanzen (immerhin 2000 bis 3000 Arten) sind ungefähr 80 Prozent darauf angewiesen, von Bienen bestäubt zu werden. Mit anderen Worten: keine Bienen, keine Pflanzen, keine Erträge. Der wirtschaftliche Nutzen dieser Leistung übersteigt den der Honigproduktion um Einiges. Er wird in Deutschland auf zwei Milliarden Euro jährlich beziffert"

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen:
Platz drei der wichtigsten Nutztiere - die Biene | Suite101.de | Autorin: Manuela Käselau

Bienensterben

»Jeder kann etwas dagegen tun«

Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt heute unmittelbar von den Bienen ab, den wichtigsten Bestäubern von Pflanzen. Doch seit mehreren Jahren sterben weltweit Milliarden von Bienen ohne sichtbaren Grund. Bislang konnte kein Krankheitserreger als Ursache des Massensterbens ausfindig gemacht werden. Wissenschaftler zahlreicher Fachrichtungen suchen nach einer Erklärung. Inzwischen scheint klar zu sein, dass es die Summe verschiedener Einflußfaktoren ist, die den Bienen den Garaus macht.

Die moderne Landwirtschaft ist lebensfeindlicher als je zuvor. Um die hohen Erträge und niedrigen Preise zu ermöglichen, wie wir sie vom Supermarkt kennen, müssen die hochgezüchteten Monokulturen mehrmals mit hochgiftigen Chemikalien gegen Schädlinge behandelt werden. Diese Chemikalien vergiften unsere Böden und die gesamte Umwelt in erheblichem Maße. Die Bienen sind dabei nur die Indikatoren, die etwas eher als wir selbst auf die Vergiftungen reagieren.

»Es ist unsere Aufgabe als Erzeuger von Nahrungsmitteln, nachhaltig mit den Ressourcen umzugehen, sie sorgsam zu nutzen ohne sie für unsere Kinder zu zerstören. Aber auch als Verbraucher sind wir gefordert zu hinterfragen, ob es tatsächlich möglich ist, hochwertige Produkte zu Schleuderpreisen zu erzeugen oder ob wir mit unserer "Geiz-ist-Geil-Mentalität" diese traurige Entwicklung erst ermöglicht haben. Beim Einkauf von Nahrungsmitteln ist ein günstiger Preis oft ein schlechter Ratgeber!«

weitere Informationen

Wünschen Sie weitere Informationen, stehen wir gern Rede und Antwort. Wir bieten auch Vorträge mit Diskussionsmöglichkeit für Schulklassen oder Vereine zu diesem und anderen imkerlichen Bereichen an. Wie wichtig dieses Thema für uns alle ist, zeigt auch die enorme Anzahl der Beiträge im Netz, die sich mit diesen Problemen auseinander setzen. Im Folgenden kann ich nur einen kleinen Teil der vorhandenen Seiten auflisten und möchte sie gern einladen hier weiter zu lesen. Die Links finden sie neben diesem Artikel in der rechten Spalte.